SchwarzWeiß

Eschen verneigen sich

Was wir zurücklassen

Es ist eine Herausforderung Dinge anzunehmen wie sie sind. Sie auch mal so sein zu lassen und nicht immer die Was-Wäre-Wenn-Frage zu stellen. Es ist ein komische Gefühl mit einer digitalen Kamera los zu ziehen und den schalter auf s/w zu stellen und in kauf zu nehmen, all die schönen Farben und damit verbundenen Möglichkeiten zurück zu lassen. Es gibt zwar die Option auch aus einem Farbigen Bild einen Graustufenabzug zu erstellen. Aber nimmt man sich die Möglichkeit ganz und kann sich darauf einlassen nur das Wichtigste mit nach Hause zu nehmen beginnt man die Welt mit anderen Augen zu sehen und gibt den Dingen wieder mehr Raum, sich selbst genügen zu dürfen. Le Muton Mamá Schlussendlich ist das, was wir abschneiden, nur das was zu viel ist. Vieles was Dekoration und schmückendes Beiwerk ist, ist weder wichtig noch nötig und kann belastend wirken. Wir haben oft zu viel. Zu viel Zeug, zu viele Freunde, zu viele Termine, manchmal auch zu viele Farben. Alles an sich ist nicht schlimm. Eine Belastung wird es dann, wenn wir vor lauter Zuviel nicht mehr klar kommen mit uns selbst und den Blick für das Wichtige verlieren. Dann verlieren wir uns selbst. Over the Hills and far away Manchmal hilft es dann wieder erstaunt sein zu können, wie wenig Schmuck und Luxus die Welt braucht um gute, schöne Dinge herzubringen. Es lenkt den Blick und die Gedanken wieder darauf, dass uns gar nicht so viel fehlt, wie wir immer meinen.